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COMICIADE

Am kommenden Wochenende wird in Aachen die COMICIADE stattfinden. Ich habe die frisch gedruckten Hefte meines „Frau Trude“-Comics im Gepäck und ein paar Restexemplare meines Artbooks. Und natürlich allerhand Zeichenzeugs für die vielen, vielen Auftragsarbeiten, die da kommen werden.

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JAZAM! No. 13: Schreckgeschichten

Meine Güte, seit November 2017 keine Updates mehr!

Nun ja, ganz so faul, wie es aussieht, war ich nicht.

Denn für die kommende 13. Ausgabe der deutschen Independent-Comic-Anthologie JAZAM!, die das Motto „Schreckgeschichten“ trägt, habe ich während der letzten Wochen eine Adaption des Grimmschen Märchens „Frau Trude“ gezeichnet. Hier eine Voransicht der ersten sechs Seiten des Comic. Der JAZAM!-Band wir voraussichtlich im Mai veröffentlicht.

Für die Aachener Comiciade (14./15. April) werde ich den Comic, ergänzt um Skizzen und Vorarbeiten, als streng limitiertes Heft drucken lassen.

 

 


Ausflug nach Japan

Digital gefärbtes Aquarell nach einer alten Photographie aus Japan, die ich einem Buch über Hugo Pratts Corto Maltese gefunden habe.

 


Kleinere Arbeiten aus den letzten Monaten

Hier ein paar kleinere Zeichnungen, die in den letzten Wochen entstanden ist. Da ich kaum Zeit für größere Projekte hatte, habe ich mich hauptsächlich in meinen Skizzenbüchern herumgetrieben, wo man als Zeichner ja die größte Freiheit und die geringste Verbindlichkeit genießt.

 


COMICIADE 2018

Da simmer dabei!

Alle Infos in Kürze auf comiciade.de.


Die Totenmette

Seit meiner Kindheit bin ich leidenschaftlicher Sammler und Leser von Sagenbüchern, und überall, wo ich hinkomme, halte ich Ausschau nach ihnen. Die Sage von der Totenmette, die in verschiedenen, regional unterschiedlichen Versionen überliefert ist, las ich das erste Mal mit etwa 10 Jahren in einer Nacherzählung Otfried Preußlers. Die skurille Vorstellung, dass das wilde, klauenbewehrte Totenheer in eine Dorfkirche einfallen könnte, um dort fromme Andacht zu halten, hat mich bis heute nicht losgelassen, genauso wenig wie das Leichenpanoptikum in der Kapuzinergruft in Palermo.

Jetzt endlich habe ich dem alten Text eine kleine Illustration gewidmet. Hier die Bleistiftvorzeichnung, daneben die Sage im Wortlaut Ludwig Bechsteins (zum Vergrößern, wie immer, bitte auf das Bild klicken).


Zeichnen, zeichnen, zeichnen!

Auch wenn ich im Moment weit davon entfernt bin, ein großes Projekt verwirklichen zu können, so halte ich mich doch insgeheim an die drei wichtigsten Regeln der Zeichenkunst:

  1. Zeichnen
  2. Mehr zeichnen
  3. Noch mehr zeichnen

Bei Walt Stanchfield, dem großen alten Mann der Disney-Animation und leidenschaftlichen Verfechter des Gesture Drawing, habe ich gelesen, mit dem Zeichnen sei es nicht wie mit dem Bau eines Hauses, das irgendwann fertig ist, sondern wie mit der Pflege eines Gartens, um den man sich regelmäßig kümmern muss, damit er nicht verwildert.

In diesem Sinne: Kauft euch ein Skizzenbuch, einen Bleistift oder Kugelschreiber, schaut nicht auf euer Smartphone, sondern in die Welt hinaus (oder auf die Bilder eurer Lieblingskünstler), und los geht’s.

Hier sind ein paar Seiten aus meinen Skizzenbüchern, die ich zusammenmontiert habe. Gezeichnet wurde das alles mit einem einfachen Kugelschreiber (um die ewige Radiererei zu vermeiden).